Slawonien

Slawonien

Der slawonische Tisch schmeckt nach viel Tradition. In einem richtigen slawonischen Topf brutzeln sehr oft die Čobanac und ein traditioneller Fischpaprikasch. Außerdem finden sich hier leckerer Schinken und die Würste Kulen und Kulenova seka. Von den Süßspeisen genießt man hier die Saljenaci, die aus Schweinefett zubereitet werden, verschiedene Apfel- oder Walnussstrudel und den Kuchen Poderane gaće. Fragen Sie doch einen Gastgeber nach der Bedeutung der Namen dieser Gerichte. Sie werden schön lachen! Ein besonderes Kapitel bilden in dieser Gegend außerdem Weine wie Iločki Traminer, Kutjevački Riesling und Graševina.

Ein Land des Überflusses, der Gastfreundschaft und der fröhlichen Menschen

Durch die Jahrhunderte war es die Aufgabe Slawoniens, Kroatien zu ernähren. Die fruchtbare slawonische Tiefebene hat ein einzigartiges landwirtschaftliches Potential, das seit vorgeschichtlichen Zeiten andere Zivilisationen angezogen hat. Die große Ergiebigkeit des Bodens brachte Reichtum, der Reichtum entwickelte Kultur, und im Umfeld hoher Kultur blüht die Gastronomie bereits seit Jahrtausenden.

 

Starke Einflüsse aus Ost und West generierten Konflikte, die auf dem Schlachtfeld ausgetragen wurden, aber auch Koexistenz in der Küche. Die Verbindung von österreichisch-ungarischen, orientalischen und autochthonen kroatischen gastronomischen Ideen im Umfeld einer potenten Landwirtschaft schuf die auf erstklassigen Nahrungsmitteln basierende erkennbare slawonische Küche. Neben all diesen historisch ziemlich genau einzuordnenden Einflüssen hat die Art und Weise der Ernährung in nomadischer Zeit und während der großen Völkerwanderungen starke Spuren hinterlassen.

 

Das Kochen auf offenem Feuer unter freiem Himmel ist auch heute in der slawonischen Gastronomie beliebt und wird mit viel Leidenschaft, Emotionen und großer Menge Nostalgie betrieben. Das sich um das Feuer, den Kessel, den Grill, den Spieß Scharen, neben Pferden und Kutschen, an den Ufern der Drau und der Donau, in den Sümpfen der Baranja, begleitet von Violinen und Tamburizzas, ist ein nicht alltägliches kraftvolles Erlebnis.

 

Die bekanntesten gastronomischen Stars sind allesamt Meister von Kesselgerichten (Fisch- und Fleischpaprikasch), Gerichten vom Spieß aller Größen, von den aufgestellten Zweigen, an denen man den Karpfen an der Glut bäckt, bis zu den riesigen Spießen, an denen sich die ganze Nacht hindurch Ochsen drehen. Slawonien ist ein Land des Überflusses und der Gastfreundschaft. Speisen werden für zehn oder mehr Leute zubereitet. Die Slawoner sind fröhliche und gesellige Menschen, und so ist auch ihre Gastronomie.

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